Allgemeine Geschäftsbedingungen
Mindhike Coaching & Prävention
Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für das Coaching von Kunden (nachfolgend – „Auftraggeber“, „Kunde“, „Sie“) durch Heike Hahnenkamp – Mindhike - Coaching und Prävention – (nachfolgend – „Auftragnehmerin“), sowie für die Leistung der Auftragnehmerin im Rahmen der Gruppenkurse. Alle Leistungen erfolgen ausschließlich auf der Grundlage dieser AGB in ihrer beim jeweiligen Vertragsschluss einbezogenen Fassung.
Abweichende Bedingungen des Auftraggebers akzeptiert die Auftragnehmerin nicht. Dies gilt auch, wenn sie der Einbeziehung nicht ausdrücklich widerspricht.
Vertragsgegenstand
Die Leistung der Auftragnehmerin umfasst individuelle Begleitung, Beratung und Unterstützung bei der Stressbewältigung und Burnout-Prävention. Es erfolgt keine systematische Wissensvermittlung mit Lernerfolgskontrolle im Sinne des Fernunterrichtsschutzgesetzes. Die Dienstleistung ist auf persönliche Entwicklung und individuelle Lösungsfindung ausgerichtet, nicht auf die Vermittlung standardisierter Lehrinhalte.
Preise, Zahlungsbedingungen
Die Vergütung richtet sich nach den von der Auftragnehmerin ausgeschriebenen Preisen zu den jeweiligen Leistungen am Tage der Bestellung.
Die Auftragnehmerin stellt dem Auftraggeber eine schriftliche Rechnung über den vereinbarten Honorarsatz, bzw. Kursgebühr. Sämtliche Preise sind Endpreise. Als Kleinunternehmerin im Sinne von § 19 Abs. 1 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet.
Die Zahlung erfolgt als Überweisung unter der Angabe des Kundennamens und Rechnungsnummer und ist sofort nach Rechnungsstellung fällig. Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Regelungen (Verzugseintritt nach 30 Tagen bei Verbrauchern gemäß § 286 Abs. 3 BGB). Die Auftragnehmerin behält sich vor, bei ausbleibendem Zahlungseingang weitere Leistungen bis zur vollständigen Bezahlung zurückzuhalten.
Beginn der Leistungserbringung
Der Vertrag kommt mit der Anmeldebestätigung durch die Auftragnehmerin zustande. Die Leistungserbringung beginnt mit dem ersten vereinbarten Termin.
Widerrufsbelehrung für Verbraucher
Widerrufsrecht
Wenn Sie Verbraucher sind (also eine natürliche Person, die die Bestellung zu einem Zweck abgibt, der weder Ihrer gewerblichen noch selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden kann), steht Ihnen nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen ein Widerrufsrecht zu.
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns – Mindhike Coaching & Prävention, Kolpingstr. 31, 49586 Merzen, E-Mail: info@mindhike-coaching.de – mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. per E-Mail oder Brief) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.
Vorzeitiger Beginn der Dienstleistung und Wertersatz
Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistung während der Widerrufsfrist beginnen soll, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.
Vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts
Das Widerrufsrecht erlischt vorzeitig bei Verträgen zur Erbringung von Dienstleistungen, wenn wir die Dienstleistung vollständig erbracht haben und mit der Ausführung der Dienstleistung erst begonnen haben, nachdem Sie dazu Ihre ausdrückliche Zustimmung gegeben haben und gleichzeitig Ihre Kenntnis davon bestätigt haben, dass Sie Ihr Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung durch uns verlieren.
Ergänzende Stornierungsbedingungen
Wichtiger Hinweis: Die folgenden Stornierungsbedingungen gelten zusätzlich zum gesetzlichen Widerrufsrecht und betreffen Stornierungen außerhalb der 14-tägigen Widerrufsfrist.
Teilnahme- und Stornierungsbedingungen bei Gruppenkursen
Mindestteilnehmerzahl: 4 Personen
Anmeldeschluss: Anmeldungen sind bis 3 Tage vor Kursbeginn möglich, vorbehaltlich verfügbarer Plätze. Das gesetzliche Widerrufsrecht bleibt hiervon unberührt.
Stornierungsfristen:
- Bis 14 Tage vor Kursbeginn: Stornierung ist kostenfrei
- Zwischen 8 und 13 Tagen vor Kursbeginn: 50% der Kursgebühr werden fällig
- Ab 7 Tage vor Kursbeginn oder bei Nichterscheinen: 100% der Kursgebühr werden fällig
- Bei kurzfristiger Stornierung aufgrund von Krankheit erstatten wir Ihnen gegen Vorlage eines ärztlichen Attests die Kursgebühr oder stellen Ihnen wahlweise einen Gutschein für einen zukünftigen Kurstermin aus.
- Die Benennung einer Ersatzperson ist jederzeit möglich und kostenfrei
- Eine ordentliche Kündigung von bereits begonnenen Gruppenkursen ist ausgeschlossen. Die Kursgebühr bleibt in voller Höhe geschuldet.
Absage durch den Veranstalter:
Wird die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht, behalten wir uns vor, den Kurs bis spätestens 2 Tage vor Kursbeginn zu stornieren. Sie werden in diesem Fall unverzüglich informiert und erhalten die vollständige Kursgebühr innerhalb von 7 Tagen zurückerstattet. Weitergehende Ansprüche sind ausgeschlossen.
Zusätzliche Regelungen für Unternehmenskunden (B2B)
Für Verträge mit Unternehmen gilt das Widerrufsrecht nicht. Es gelten ausschließlich die individuell vereinbarten Stornierungsbedingungen.
Zusätzliche Regelungen für Kunden von Einzelcoaching
Bei Absage oder Verschiebung von Einzelterminen durch den Auftraggeber mit einer Frist von weniger als 48 Stunden vor dem vereinbarten Beginn des Termins wird das volle Honorar fällig, sofern kein wichtiger Grund (z.B. plötzliche Erkrankung mit ärztlichem Attest) vorliegt.
Muster-Widerrufsformular
(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück an Mindhike Coaching & Prävention, Kolpingstr. 31, 49586 Merzen oder an info@mindhike-coaching.de:
- Hiermit widerrufe(n) ich/ wir (*) den von mir/ uns (*) abgeschlossenen Vertrag über die Erbringung der folgenden Dienstleistung:
___________________________________________________
- Vertragsschluss/Buchung am (*)
- Name des/ der Verbraucher(s)
- Anschrift des/ der Verbraucher(s)
- Unterschrift des/ der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier)
- Datum
(*) Unzutreffendes streichen.
Verschwiegenheitspflicht
Die Auftragnehmerin verpflichtet sich, über alle im Rahmen des Coachings bekannt gewordenen persönlichen Informationen Stillschweigen zu bewahren.
Mitwirkungs- und Sorgfaltspflichten des Auftraggebers
Es wird kein konkreter Erfolg geschuldet, da der Erfolg des Coachings von der aktiven Mitarbeit des Kunden abhängt. Dem Kunden werden Hausaufgaben zur freiwilligen Abarbeitung zur Verfügung gestellt. Für den Lernerfolg wird die Umsetzung empfohlen.
Die Leistungen der Auftragnehmerin ersetzen keine ärztliche Betreuung. Bei bestehenden oder aufkommenden Beschwerden mit Krankheitswert ist der Auftraggeber selbst aufgefordert, sich eigenverantwortlich in die Behandlung eines Arztes/Therapeuten zu begeben. Vor dem Coaching sollten mögliche Ursachen von Problematiken und Beschwerden ärztlich ausgeschlossen worden sein.
Haftung
Ansprüche des Auftraggebers auf Schadensersatz bestehen nur, wenn sie aus der Verletzung des Lebens, des Körpers, der Gesundheit oder aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) entstanden sind. Ansonsten haftet die Auftragnehmerin nur für Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung der Auftragnehmerin beruhen. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung zur Erreichung des Ziels des Vertrags notwendig ist.
Bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet die Auftragnehmerin nur auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden, wenn dieser einfach fahrlässig verursacht wurde, es sei denn, es handelt sich um Schadensersatzansprüche des Kunden aus einer Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten von Mitarbeitern, Erfüllungsgehilfen und Vertretern der Auftragnehmerin.
Besondere Hinweise zu Aktivitäten in der Natur
Teilnahme auf eigene Verantwortung
Die Kurse und Coachings der Auftragnehmerin beinhalten Aktivitäten in der freien Natur (z.B. Wanderungen, Entspannungsübungen, Achtsamkeitsübungen im Freien). Die Teilnehmenden nehmen zur Kenntnis, dass mit diesen Aktivitäten naturgemäße Risiken verbunden sind (z.B. unebene Wege, witterungsbedingte Gefahren, natürliche Hindernisse).
Gesundheitliche Eignung und Eigenverantwortung
Die Auftraggebenden bestätigen, dass sie gesundheitlich in der Lage sind, an den Aktivitäten teilzunehmen. Bei bekannten gesundheitlichen Einschränkungen (z.B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bewegungseinschränkungen) sind diese vor Kursbeginn unaufgefordert mitzuteilen. Die Auftraggebenden sind verpflichtet, die Auftragnehmerin unverzüglich zu informieren, wenn während der Aktivitäten gesundheitliche Probleme auftreten.
Sicherheitshinweise und Weisungsbefugnis
Die Auftraggebenden verpflichten sich, den Sicherheitshinweisen und Anweisungen der Auftragnehmerin Folge zu leisten. Bei Nichtbeachtung der Sicherheitsanweisungen erfolgt die Teilnahme auf eigene Gefahr. Die Auftragnehmerin behält sich vor, Teilnehmende bei grober Missachtung der Sicherheitshinweise oder offensichtlicher gesundheitlicher Ungeeignetheit von der weiteren Teilnahme auszuschließen.
Wetterbedingte Anpassungen
Bei ungünstigen Wetterverhältnissen (z.B. Unwetterwarnungen, Eisglätte, extreme Hitze) behält sich die Auftragnehmerin das Recht vor, Outdoor-Aktivitäten in Innenräume zu verlegen oder abzusagen. In diesem Fall werden alternative Termine angeboten oder die Kursgebühr anteilig erstattet.
Ausrüstung und Kleidung
Die Auftraggebenden sind verpflichtet, wetterangepasste Kleidung und festes, geeignetes Schuhwerk zu tragen. Die Kursleitung weist auf erforderliche Ausrüstung hin; die Bereitstellung erfolgt in Eigenverantwortung der Auftraggebenden.
Versicherungsschutz
Die Auftraggebenden werden darauf hingewiesen, dass sie für einen ausreichenden eigenen Versicherungsschutz (Unfall- und Haftpflichtversicherung) selbst verantwortlich sind. Die Auftragnehmerin verfügt über eine Berufshaftpflichtversicherung, die Outdoor-Aktivitäten einschließt.
Datenschutz
Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt nach den Bestimmungen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Ausführliche Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Aufrechnung
Der Auftraggeber ist nicht berechtigt, gegenüber Forderungen der Auftragnehmerin aufzurechnen, es sei denn, Ihre Gegenansprüche sind rechtskräftig festgestellt oder unbestritten. Er ist zur Aufrechnung gegenüber Forderungen der Auftragnehmerin auch berechtigt, wenn Mängelrügen oder Gegenansprüche aus demselben Vertragsverhältnis geltend gemacht werden.
Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder nach Vertragsschluss unwirksam oder undurchführbar werden, bleibt davon die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Bildnachweis
Die Fotos auf dieser Website wurden erstellt von Elisabeth Hahnenkamp
Elisabeth Hahnenkamp - Fotografie
Hauptstr. 17
49757 Werlte
Tel.: 01701614086
info@elisabeth-hahnenkamp.de
www.elisabeth-hahnenkamp.de
Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss der UN-Kaufrechts. Wenn Sie die Bestellung als Verbraucher abgegeben haben und zum Zeitpunkt Ihrer Bestellung Ihren gewöhnlichen Aufenthalt in einem anderen Land haben, bleibt die Anwendung zwingender Rechtsvorschriften dieses Landes von der in Satz 1 getroffenen Rechtswahl unberührt.
Wenn Sie Kaufmann im Sinne des § 1 HGB sind und Ihren Sitz zum Zeitpunkt der Bestellung in Deutschland haben, ist ausschließlicher Gerichtsstand der Sitz der Auftragnehmerin in Merzen (Landkreis Osnabrück). Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gerichtsstandsregelungen.
